Alois Nußbaumer – Part 11, 12 & 13!

10-11belffast-bis-abogarth

Tag 11: Am heutigen Tag verließ ich Belfast in Richtung Armagh, nachdem ich es gestern Abend gerade noch geschafft habe mein Zelt aufzuschlagen, bevor es anfing stark zu regnen. Der Regen schien kein Ende zu finden und so kam es, dass ich bis 12 Uhr im Zelt liegen blieb, bevor ich mir bei einem McDonald´s in der Nähe zu Mittag aß.

16.00 Uhr – Das Zelt ist eingepackt und der 11. Tag kann nun endlich auch auf dem Rad beginnen. Als schließlich sogar die Sonne raus kam, fand der Tag tatsächlich noch einen positiven Verlauf – zumal ich noch gut 70 Kilometer zurücklegen konnte und mein Abreiseort Shannon in Reichweite lag.

Sollte der Regen in den nächsten Tagen anhalten gibt es einen direkten Weg, (80km pro Tag) der mich ohne Probleme rechtzeitig an den Flughafen bringen würde. Liebend gerne würde ich allerdings noch den ein oder anderen Abstecher machen, um noch möglichst viel von dem Erlebnis „Vereintes Königreich“ mitzunehmen.

Gegen Abend musste ich etwas länger nach einer passenden Schlafgelegenheit suchen, als ursprünglich geplant. Über 20 Kilometer dauerte es, bevor ich unter einer Brücke direkt an einem Fluss sowohl Schlaf-, als auch Waschgelegenheit fand.

Gute Nacht.

Euer Alois


 

11-12abogarth-bis-roscommon

Tag 12: Die Nacht neben der Brücke verlief reibungslos und brachte entgegen der Erwartungen sogar erholsamen Schlaf. Nach dem Aufstehen ging‘s dann los Richtung Roscommon. Die neugierigen Kühe am Straßenrand sind immer wieder einen Lacher wert, sie standen ca. 150 Meter von meinem heutigen Schlafplatz entfernt und begrüßten mich in der früh während meiner ersten Minuten.

Der Tag startete kühl und vor allem nass. Als ich in Clones unter einem Vordach Schutz suchte, bot mir ein sehr netter Herr Schutz in der Lobby des Creighton Hotels an. Hier konnte ich mich aufwärmen und dank des WLAN Zugangs etwas im Internet surfen. Nach 2 Stunden hieß es für mich – auf ein Neues und hoffen, dass das Wetter diesmal etwas länger halten würde.

Und in der Tat schien sich das Wetter etwas zu stabilisieren. Die Sonne schaute sogar erstmals hervor und warf einen Schatten von mir und meinem Rad auf den in dieser Gegend doch sehr rauen Asphalt. Es ging zunächst auf direktem Weg in Richtung des kleinen Örtchens Cavan. Hier halte ich für einen kleinen Moment inne, um die wunderschöne Kathedrale im herrlichen Sonnenlicht zu fotografieren, bevor ich in Arvagh direkt das nächste Selfie mit einer weiteren Kathedrale schoss.

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Heute war der Tag der beeindruckenden Kirchenbauten und daher zeigt mich auch das nächste Bild vor einer Kirche – diesmal vor der St Mel’s Cathedral im Ort Longford.dsc01959

Abgesehen von einem weiteren 30-Minuten-Schauer hielt das Wetter glücklicherweise den Rest des Tages, trotzdem komme ich um eine zusätzliche nasse Begegnung nicht herum. Das kurze Erfrischen mit Waschen im Bach ist für mich immer eine große Freude und bei den langen Etappen einfach Pflicht.

Zum Abschluss dieses tollen Tages muss natürlich auch die letzte Kirche auf dieser Etappe noch fotografisch festgehalten werden. Das letzte Bild des Tages – vor der Sacred Heart Church in Roscommon, bevor ich mich im Anschluss auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz machte. Leider erwies sich dies als äußerst schwierig und langwieriger als gedacht. Letztlich fand ich aber einen Platz direkt neben einem Wohnhaus für die, unglaublicherweise, schon vorvorletzte Nacht meiner Reise.

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Euer Alois


 

12-13roscommon-bis-balyTag 13: Unglaublich aber war, morgen ist bereits mein letzter Tag auf dem Rad. Und bevor ich zurück nach Deutschland fliegen werde, liegen noch zweit tolle Teilstrecken vor mir – hoffentlich ohne weitere Regenschauer ;-).

Nachdem es heute Nacht etwas geregnet hat, startete der Tag in der Früh etwas diesig, weshalb ich mich in meine Thermojacke einpackte und Kurs auf Ballyvaughan nahm. Angenehme 16 Grad sind für den Verlauf des Tages vorhergesagt und stimmen mich optimistisch mein Tagesziel für heute zu erreichen. Mein Körper scheint indes weiterhin in sehr guter Verfassung zu sein. Kilometer für Kilometer spule ich ohne große Probleme ab und kann auf dem Rad tatsächlich etwas entspannen.

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Alles Hoffen half nichts, es fing erneut leicht an zu regnen und Nebel zog auf. Also ab ins Café – Aufwärmen und bisschen Nachrichten schauen. Nach der Regenpause radelte ich weiter, leider nur wenige Kilometer im Trockenen, bevor es schon wieder schlagartig anfing zu regnen. Eine erneute Pause ließ sich nicht verhindern, weshalb ich gegen 19 Uhr nochmal aufs Rad stieg, um am morgigen Tag meinen Abflugort Shannon zu erreichen.
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Als ich in Ballyvaughan ankam, klingelte ich auf einer Anhöhe bei einem Professor der Universität von Galeway namens Owen, wie sich später rausstellte.

Auf meine Frage, bei ihm im Garten übernachten zu können antwortete Owen mit „Ich habe da eine bessere Idee“. Er erklärte mir, dass er einen Ort kennt, an dem es nicht allzu windig ist und ich besser aufgehoben sei.

Ein unterhaltsame Autofahrt und 10 Kilometer später standen wir plötzlich in einem schönen Park. Hier schlug ich mein Zelt auf und bedankte mich für die Gastfreundschaft mit dem Selfie hier unten. Owen vielen Dank!

Bis Morgen,

Euer Alois
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