Da waren es nur noch 6!

Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht! Als ich mich im Juli für den Frankfurt Marathon angemeldet habe, schien der 30.10.2016 noch sehr sehr weit weg. Jetzt sind es tatsächlich nur noch 6! Tage und so langsam beginnt das Kopfkino. Wie schnell gehe ich die ersten Kilometer an? Wie lange wird es dauern, bis ich in einen Rennrhythmus komme? Wie nervös bin ich vor dem Start? Oder die Frage: Laufe ich mit oder ohne Musik? Gerade die letzte Frage beschäftigt mich nun schon etwas länger – während des Trainings bin ich größtenteils mit Musik gelaufen, wobei gerade bei den langen Läufen nach spätestens 2 Stunden die Musik eher nervt, als dass sie hilft. Ohne Kopfhörer hat den Vorteil, dass man die komplette Atmosphäre deutlich besser mitbekommt, wobei es auch schnell zum Nachteil werden kann, detailliert auf die Atmung und jeden Schritt zu achten.

Fest steht für mich, dass ich mir die Gesamtdistanz in 4 Abschnitte á 10 Kilometer einteile. Somit erreiche ich alle 10 km ein kleines „Zwischenziel“, was mit einem ordentlichen Edrenalinschub neue Kräfte für die kommenden 10 km freisetzen wird. Sicherlich werden die vierten 10 am härtesten, nicht nur weil es die Kilometer 30 – 40 sind, sondern weil dies der mit Abstand langweiligste Streckenabschnitt sein wird – die Mainzer Landstraße! von Höchst startend als geradeaus bis zurück nach Frankfurt, hier wird sich zeigen, ob die Trainingseinheiten lang genug und die Ernährung richtig genug war ;-).

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Die letzte Woche vor einer derartigen Anstrengung dient der Regeneration. Alle Akkus müssen am kommenden Sonntag 100% aufgeladen sein und die Kohlehydratspeicher bis zum Optimum gefüllt sein. Deshalb habe ich in der letzten Woche noch einmal ordentlich trainiert, wobei der Fokus auf der Geschwindigkeit lag. So kamen neben einem 10 km Nightrun weitere knapp 10 km in Hockenheim und knapp 14 km zum Abschluss hinzu – also insgesamt nochmal 34 km in einem ganz passablen Tempo von ca. 5:05 pro Kilometer.

Für diese Woche stehen noch drei weitere „kleine“ Einheiten an. Die Erste, eine lockere Spinning Einheit habe ich bereits erfolgreich absolviert. Am Mittwoch und Freitag sind noch zwei Ausflüge ins Schwimmbad geplant, um beim Schwimmen nochmal alle Muskelgruppen zu entspannen.

Ernährungstechnisch ist die letzte Woche auch von großer Bedeutung. Ich achte hier auf ausgeglichene Mahlzeiten, wobei kurz vor dem Wettkampf am Samstag zahlreiche Kohlehydrate im Vordergrund stehen. Deshalb werde ich bereits am Samstag an der Messe in Frankfurt vorbeischauen und an der jährlichen Pastaparty für die Marathonläufer des Folgetages teilnehmen. On top kommt mit einer Magnesiumkapsel pro Tag á 400mg etwas Nahrungsergänzung hinzu, um die Muskeln für die außerordentliche Anstrengung am kommenden Sonntag optimal vorzubereiten. Denn wenn erstmal ein Krampf da ist, dann kann ich mich von dem Ziel „unter 4 Stunden“ sicherlich verabschieden.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Sonntag und hoffe bei meinem nächsten Bericht nur Gutes berichten zu können 😉 Wenn ihr Zeit und Lust habt, schaut vorbei, ich werde wie auf dem linken Bild in unserem UrbanX-Trikot laufen, um 10:10 starten und hoffentlich gegen 14:10 im Ziel sein!

Bis dahin,

Euer Simon

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