Fassenachts-Kater: Mer gäjds's nämäj oiwoandfrei… geht's Euch auch so?

Aus, vorbei – oder auch: überstanden! Was so ein richtiger Fassenachter ist, der weiß: auch das ist Sport – Hochleistungssport 😉 Mit dem entsprechenden (Muskel-)Kater. Umzüge, Sitzungen im Akkord und so ganz nüchtern geht das ja meist nicht ab – oder ist nüchtern auch einfach nicht zu ertragen, wie mancheiner sagen mag…

Für 2017 ist die 5. Jahreszeit nun definitiv durch und ich habe daher mal was vorbereitet – für alle, die auch noch unter den Nachwehen zu leiden haben: einen Frühstückssmoothie der, wie der Name schon sagt, ideal ist als erste Mahlzeit nach einer langen Nacht oder einfach ergänzend zum Frühstück getrunken werden kann. Ui-Jui-Jui-Au-Au-Au wird jetzt aus einigen Reihen kommen, keine Sorge – der Smoothie ist natürlich auch für Leute gedacht, die keinen über den Durst getrunken und die Fastnachtszeit auch ohne Alkohol überstanden haben. Aber…

Fruchtzucker ist ideal nach einer durchzechten Nacht, weil er den Alkoholabbau super fördert und vor allem Kiwi und Mango bringen davon besonders viel mit. Und außerdem wissen wir ja alle: Alkohol entzieht dem Körper Wasser und damit einher auch wichtige Mineralien und Vitamine, die wir mit diesem Smoothie ebenfalls super wieder aufbauen können.

Auf jeden Fall mein Geheimtipp zum Katerfrühstück – probiert es aus!

Man nehme:

150g    Mango

150g    Ananas

1           Kiwi

150ml Wasser

1TL     Honig (Dieser kann den saueren „Touch“ etwas mindern)

Optional: Wenn ich Lust drauf habe, mache ich mir noch Haferflocken mit rein. Gute Kohlenhydrate am Morgen, die Dir Energie für einen guten Start in den Tag geben.

Alles kräftig durch mixen, bis es flüssig ist.

 

Egal was Ihr am Tag danach vorhabt, mit diesem Smoothie sollte es Euch deutlich leichter fallen. Und für die Leute, die den Smoothie einfach so probieren wollen, ist es eine tolle Vitaminergänzung zum Kaffee am Morgen.

Ich hoffe, Ihr habt die Fastnachtstage gut überstanden und bereitet euch mental auf den Frühling vor, denn dieser steht bereits in seinen Startlöchern 😉

Von mer noche letztes Helau! Bis zum neegschde mol

Euer Philip

#bepartofit

 

42,195 km – Euphorie, Schmerzen und am Ende purer Stolz!

Wenn ich heute am Tag danach auf gestern zurückblicke, ist es schon unglaublich, tatsächlich diese scheinbar unendliche Distanz von 42,195 km zurückgelegt zu haben. Ein wirklich weiter Weg, bis ins Ziel in der Festhalle – aber jeder Meter sollte es wert sein durchzuhalten!

Mein Tag startet um 6.00 Uhr in der Früh. Zum Frühstück gibts zwei Scheiben Pumpernickel mit Honig, dazu den ersten Liter Wasser des Tages. Es wird wichtig sein, nicht zu viel im Magen zu haben, wenn es in Kürze auf die vierstündige Strecke durch Frankfurt geht.

Um 8:23 Uhr fährt meine Bahn nach Frankfurt – und die Nervosität steigt nun deutlich. Ich fühle mich sehr gut und auch das Wetter spielt absolut mit. 14 Grad, keine Wolken und fast noch wichtiger, kein Wind!

sd-f-verknuepfungMit der U-Bahn gehts direkt vom Hauptbahnhof an die Messe. Jetzt steigt die Anspannung und die vielen Läufer und Zuschauer erzeugen eine eindrucksvolle Atmosphäre! In den Gesichtern ist von Vorfreude bis Fokussierung alle Gemütszustände ablesbar. Jetzt noch schnell meinen Läuferbeutel abgeben und los gehts.
Bevor ich mich in den Rosbacher Startblock mit der Zielzeit 3:59:00 einreihe, geht es noch kurz zum Warm-Up. Ein paar Bahnen die Muskeln lockern und dann rein in den Block und losfeuern auf den Startschuss.

Um 10:00 Uhr gehen die Favoriten auf die Strecke und die Stimmung steigt am Straßenrand. Für mich ist es ein sehr emotionaler Moment, als sich um 10.10 Uhr mein Startblock in Bewegung setzt und ich als einer von knapp 16.000 Teilnehmer auf dem Weg in Richtung Festhalle bin.

Auf den ersten 5 Kilometern ist das Feld sehr eng beisammen. Hauptaugenmerk für mich liegt hierbei einen ruhigen Laufstil zu finden und langsam in einen Rhythmus zu kommen. Dies erweist sich als etwas schwierig, da an der Alten Oper die Strecke etwas verengt und das Feld deshalb immer wieder ins Stocken kommt. Somit sind die ersten Kilometer von mehreren Tempowechseln geprägt, die sich hoffentlich nicht rächen werden.

Mit einer Zeit von 5:16 pro Kilometer bin ich genau in dem Tempo angegangen, wie ursprünglich vorgenommen. Dieser Plan ging auch eine Weile gut, um genau zu sein bis Kilometer 32 – aber der Reihe nach.

Bis Kilometer 15, war es ein echter Genuss durch die Innenstadt und Sachsenhausen zu laufen. Die vielen Transparente und Zuschauer am Straßenrand machten das erste Teilstück zu einem einzigartigen Erlebnis

Dann ging es etwas aus der Stadt raus in Richtung Niederrad. Vorbei an der Pferderennbahn, ins Gewerbegebiet – hier die nächste Verpflegung bei Kilometer 18. Zeit für die erste Banane neben dem vielen Wasser, dass ich auf dem ersten Teilstück zu mir nahm. So langsam spüre ich die Waden und auch die linke Hüfte bereitet mir etwas Sorgen, bereits in der Vorbereitung hatte ich gerade an der Hüfte hin und wieder ein paar Problemchen.

img_3846Über Goldstein und Schwanheim ging es über den Main direkt nach Höchst. Hier pushten erneut die zahlreichen Zuschauer an der Strecke und machten das Teilstück bis Kilometer 27 sehr angenehm. Zumindest lenken sie von den ersten Schmerzen ab und geben einen ersten Vorgeschmack auf den Empfang in der Festhalle in Frankfurt! Das ist der Anker, den ich mir ab diesem Zeitpunkt setze – immer noch bin ich auf einem guten Weg unter den 4 Stunden zu bleiben.
Jetzt geht es auf die von vielen gefürchtete Mainzer Landstraße. Insgesamt 4 Kilometer geradeaus bis es im Europaviertel in Frankfurt weitergeht und die Menschenmassen wieder am Rand stehen. 4 Kilometer geprägt von Musikgruppen und Trommlern, die am Rand für ausgelassene Stimmung sorgen und alles dafür geben, die Schmerzen der Läufer erträglicher zu gestalten. Mir persönlich haben sie sehr geholfen und auch an der Stell nochmal DANKE für die tolle Unterstützung!

Ab der 35km Marke baue ich nun deutlich ab, das liegt vor allem an meinen Waden, die jetzt kurz davor sind komplett zu krampfen. Nun heißt es beißen, nur noch 7 km bis ins Ziel – das muss zu schaffen sein. Von dem Ziel unter 4 Stunden zu laufenimg_3847 verabschiede während dieses Streckenabschnitts und peile nun 4:10 an.
Zurück am Platz der Deutschen Einheit bei 37 km warten viele Zuschauer, die nun die finalen 5 Kilometer einläuten – Gänsehaut pur! Dieses Gefühl trägt mich förmlich an die letzte Verpflegungsstelle bei 41 km. Hier bedanke ich mich bei allen Helfern für den tollen Job, den sie an diesem Tag machen. Einer der Helfer ruft mir zu: „Du machst den besseren Job und jetzt ab ins Ziel, es ist nicht mehr weit!“ Mit diesem Satz im Rücken geht es auf die letzten 1.000 Meter und die Emotionen kochen in meinem Körper. Es ist unbeschreiblich, man will fast nochmal schneller laufen und die Schmerzen werden tatsächlich vergessen für einen Moment. Dann biege ich ab und habe noch 200m – rein in die Festhalle und genießen! Meine Familie empfängt mich lautstark und begleitet mich die letzten Meter. Die Uhr bleibt bei 4:10:13 stehen!

Am Ende bleibt ein überwältigendes Glücksgefühl, diese Distanz tatsächlich zurückgelegt zu haben. Danke an alle, die dabei waren und lautstark unterstützt haben. Ihr seid die Besten

Bis zum nächsten Lauf,

Euer Simon

Nur noch 4 Wochen!

4 Wochen, 28 Tage oder 672 Stunden. Eine sehr lange Zeit – könnte man meinen. Es ist schlicht Auslegungssache. Spricht jemand auf der Arbeit von vier Wochen Urlaub, lässt die Frage „Wie hast du das denn genehmigt bekommen?“, nicht lange auf sich warten. Handelt es sich allerdings wie in meinem Fall um die finalen 4 Wochen vor meinem ersten Marathon, kreisen die Gedanken von Tag zu Tag immer schneller und die 4 Wochen scheinen gefühlt übermorgen vorbei zu sein.

img_3504Allerdings hat dieser zeitliche Druck auch viele positive Nebenwirkungen. Das Achten auf die Ernährung fällt mir dadurch deutlich einfacher und auch die Trainingseinheiten haben mittlerweile eine höhere Intensität und Ernsthaftigkeit, da das Fernziel nun so langsam in Sichtweite scheint.

In der aktuellen Trainingswoche hatte ich bislang drei Läufe. Einen 10-, 15- und einen 17,18 km Lauf. Letzteren bin ich in einem Tempo gelaufen, das ich für den 30.10. anpeile. Die Zeit von unter 1:30:00 zeigt, dass ich es durchaus schaffen könnte unter den 4 Stunden zu bleiben. Von dem 3:30:00-Ziel habe ich mich indes verabschiedet 😉
Zusätzlich war ich insgesamt drei Stunden auf dem Spinning Bike und in einer HIIT Trainings Session (High Intensive Intervall Training).

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Aus verschiedenen Berichten und Trainingsplänen geht hervor, dass ein gewisses „Alternativtraining“ dabei helfen wird die lange Belastung des Marathons durchzustehen. Mein Credo also: Von allem ein bisschen! Wenngleich klar ist, dass die img_2754Laufeinheiten
oberste Prio besitzen.

Für den Rest der Woche steht noch ein längerer Lauf an, bevor am 09.10. zum ersten Mal die 30km auf dem Programm stehen. Eine Distanz, die ich zuvor noch nie zu Fuß zurückgelegt habe, mit dem Wissen, dass ich drei Wochen später sogar 42,195km laufen werde, wird aber auch diese Distanz zu meistern sein!

In diesem Sinne – Keep Runnin!

Simon

Letzte Einheit – DONE! – Noch 40 Stunden –

Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich eigentlich nichts mehr korrigieren kann. Nach den zum Teil anstrengenden Trainingsläufen in den vergangenen Wochen, habe ich heute Mittag in der Mittagspause meine letzte Trainingseinheit img_3781absolviert.

img_3786Auf dem Programm standen die, für erfahrene Marathonläufer, obligatorischen 5 Kilometer im Renntempo. Da ich unter der 4 Stundenmarke bleiben möchte, muss ich einen Schnitt von 5:45 pro Kilometer laufen – das würde auf eine absolute Punktlandung bei 3:59:00 abzielen. Ein kleines Problem auf den 42,195 Kilometern und ich bin drüber.
Deshalb ein anderer Plan (ob dieser besser ist prüfen wir am Sonntag). Ich laufe die ersten 15 Kilometer zwischen 5:15 und 5:30, um im Anschluss 10 Kilometer unter 5:15 zu laufen. Die letzten 17,195 Kilometer heißt es dann durchhalten und hoffen unter 5:45 laufen zu können. Somit dürfte ich den ein oder anderen Fehler, Schwächeanfall, Verpflegungsengpass oder ein anderes Problem verschmerzen können und trotzdem unter 4 Stunden laufen!

Heute ist zudem mein UrbanX-Jersey fertig geworden. Am Sonntag werde ich also als UrbanXplorer an den Start gehen! Das Ergebnis kann sich, wie ich finde, in der Tat sehen lassen!

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Designtechnisch glaube ich somit schonmal in der Weltspitze mit 😉

In diesem Sinne, bis Sonntag an der Strecke! Freue mich auf Euch!

Euer Simon

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Alois Nußbaumer – Part 14 & Heimreise!

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Tag 14: Am heutigen Tag begleitete mich ein lachendes und ein weinendes Auge. Es ist der letzte Tag meiner zweiwöchigen Tour quer durch das Vereinigte Königreich. Nach den Erlebnissen in England, Schottland, Nordirland und Irland geht es für mich morgen mit dem Flieger zurück nach Memmingen und von dort aus nach Hause – natürlich mit dem Rad 😉

Aber nicht so schnell, denn heute hatte ich nochmal einen wahnsinnig schönen Tag auf den Straßen Irlands! Mein Plan sah vor, gegen Mittag in Shannon anzukommen, der Stadt von der aus es zurück nach Deutschland geht, um vor Ort noch einen Karton und Verpackungsmaterial für mein Rad zu besorgen.

dsc02151Zuvor erlebte ich aber noch einen der schönsten Streckenabschnitte der vergangenen Tagen.

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Die Küstenstraße von Ballyvaughan in Richtung Süden brachte mich direkt zu den Cliffs of Moher – ein atemberaubender Ort, der es verdient hat besucht zu werden. Für mich genau der richtige Spot, um meine letzte Mittagspause einzulegen und die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

Ganze 160 Meter ragen die Cliffs of Moher aus dem Meer und erzeugen mit ihrem Erscheinungsbild einen Moment der Ruhe, bevor es für mich auf die letzten knapp 60 Kilometer nach Shannon ging.dsc02188

In Shannon wartete dann noch meine letzte Challenge auf mich. Ich brauche einen Karton und ordentlich Tape, um mein Reisegepäck, inklusive Rad, entsprechend verpacken zu können. Im Supermarkt der Stadt besorgte ich alles Nötige und radelte anschließend noch am Airport vorbei, bevor ich mein Zelt in unmittelbarer Nähe aufschlug.

Was dann passierte, müsst ihr euch auf den Bildern anschauen – einen derart schönen Sonnenuntergang habe ich selten gesehen! Der Himmel färbte sich von blau in violet bis hin zu rot. Ein wirklich tolles Bild zum Abschluss meiner Reise.

Ein komisches Gefühl, so zum letzten Mal den Reißverschluss am Zelt zuzuziehen und dem Wind zu lauschen. Morgen geht es zurück und das nächste Abenteuer wird kommen – da bin ich mir ganz sicher!

Gute Nacht.

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Tag 15:

7.00Uhr – Aufstehen, das Zelt ein letztes Mal abbauen und nichts wie ab zum Airport. Jetzt ging es zum Verpacken, denn nicht nur das Rad, sondern auch das Zelt, die Reisetasche und die Isomatte müssen in dem Karton untergebracht werden. Normalerweise suche ich hierfür ein Fahrradfachgeschäft auf, um dort einen speziellen Radkarton zu bekommen. Da es in Shannon allerdings kein Fachgeschäft gibt, musste ich im Supermarkt einen anderen besorgen – auch kein Problem, nur musste ich jetzt etwas mehr basteln, wie man auf den Bildern erkennen kann.

Zwei Rollen Tape später war alles verpackt. Es ist immer wieder ein mulmiges Gefühl nach einer Radreise sein Gefährt auseinander zu bauen und es abzugeben. An diesem Punkt realisiere ich spätestens, dass es jetzt nach Hause geht und sich die Reise (auch für dieses Mal) dem Ende neigt.

Zum Glück musste mein Rad nicht all zu lange warten, um wieder ausgepackt zu werden. Unmittelbar nach meiner Landung in Memmingen baute ich es erneut zusammen, um mit meinem Kumpel Richie gemeinsam die Heimreise anzutreten. Richie ist ein guter Freund, der mich direkt am Flughafen abholte, um das Teilstück bis Kempten mitzuradeln. An dieser Stelle nochmal – Danke Richie, es hat mich sehr gefreut!

Freunde fragen mich des Öfteren, wie es sich anfühlt nach solch intensiven Erlebnissen im Alltag wieder anzukommen. Es ist in der Tat nicht ganz leicht. Auf dem Rad ist man in einer anderen Welt, durch die körperliche Anstrengung erlebt man die Natur, die Städte und die Menschen viel intensiver, als wenn man mit dem Auto unterwegs wäre. Es ist die Herausforderung  mit den Gegebenheiten zurecht zu kommen und immer nach einer Lösung suchen zu müssen – findet man diese, ist es ein sehr schönes Gefühl, das letztlich den Reiz einer solchen Reise ausmacht und sie zum Abenteuer werden lässt.

Für mich war es sicher nicht die letzte Radreise und ich freue mich schon jetzt auf meine Nächste!

An dieser Stelle auch nochmal danke an das UrbanX-Team, das mich mit Shirts ausgestattet hat und in den kommenden Wochen mit seiner Social-Sports-App an den Markt geht – viel Erfolg auf diesem Weg!

Bis zum nächsten Trip!

Euer Alois

 

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Da waren es nur noch 6!

Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht! Als ich mich im Juli für den Frankfurt Marathon angemeldet habe, schien der 30.10.2016 noch sehr sehr weit weg. Jetzt sind es tatsächlich nur noch 6! Tage und so langsam beginnt das Kopfkino. Wie schnell gehe ich die ersten Kilometer an? Wie lange wird es dauern, bis ich in einen Rennrhythmus komme? Wie nervös bin ich vor dem Start? Oder die Frage: Laufe ich mit oder ohne Musik? Gerade die letzte Frage beschäftigt mich nun schon etwas länger – während des Trainings bin ich größtenteils mit Musik gelaufen, wobei gerade bei den langen Läufen nach spätestens 2 Stunden die Musik eher nervt, als dass sie hilft. Ohne Kopfhörer hat den Vorteil, dass man die komplette Atmosphäre deutlich besser mitbekommt, wobei es auch schnell zum Nachteil werden kann, detailliert auf die Atmung und jeden Schritt zu achten.

Fest steht für mich, dass ich mir die Gesamtdistanz in 4 Abschnitte á 10 Kilometer einteile. Somit erreiche ich alle 10 km ein kleines „Zwischenziel“, was mit einem ordentlichen Edrenalinschub neue Kräfte für die kommenden 10 km freisetzen wird. Sicherlich werden die vierten 10 am härtesten, nicht nur weil es die Kilometer 30 – 40 sind, sondern weil dies der mit Abstand langweiligste Streckenabschnitt sein wird – die Mainzer Landstraße! von Höchst startend als geradeaus bis zurück nach Frankfurt, hier wird sich zeigen, ob die Trainingseinheiten lang genug und die Ernährung richtig genug war ;-).

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Die letzte Woche vor einer derartigen Anstrengung dient der Regeneration. Alle Akkus müssen am kommenden Sonntag 100% aufgeladen sein und die Kohlehydratspeicher bis zum Optimum gefüllt sein. Deshalb habe ich in der letzten Woche noch einmal ordentlich trainiert, wobei der Fokus auf der Geschwindigkeit lag. So kamen neben einem 10 km Nightrun weitere knapp 10 km in Hockenheim und knapp 14 km zum Abschluss hinzu – also insgesamt nochmal 34 km in einem ganz passablen Tempo von ca. 5:05 pro Kilometer.

Für diese Woche stehen noch drei weitere „kleine“ Einheiten an. Die Erste, eine lockere Spinning Einheit habe ich bereits erfolgreich absolviert. Am Mittwoch und Freitag sind noch zwei Ausflüge ins Schwimmbad geplant, um beim Schwimmen nochmal alle Muskelgruppen zu entspannen.

Ernährungstechnisch ist die letzte Woche auch von großer Bedeutung. Ich achte hier auf ausgeglichene Mahlzeiten, wobei kurz vor dem Wettkampf am Samstag zahlreiche Kohlehydrate im Vordergrund stehen. Deshalb werde ich bereits am Samstag an der Messe in Frankfurt vorbeischauen und an der jährlichen Pastaparty für die Marathonläufer des Folgetages teilnehmen. On top kommt mit einer Magnesiumkapsel pro Tag á 400mg etwas Nahrungsergänzung hinzu, um die Muskeln für die außerordentliche Anstrengung am kommenden Sonntag optimal vorzubereiten. Denn wenn erstmal ein Krampf da ist, dann kann ich mich von dem Ziel „unter 4 Stunden“ sicherlich verabschieden.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Sonntag und hoffe bei meinem nächsten Bericht nur Gutes berichten zu können 😉 Wenn ihr Zeit und Lust habt, schaut vorbei, ich werde wie auf dem linken Bild in unserem UrbanX-Trikot laufen, um 10:10 starten und hoffentlich gegen 14:10 im Ziel sein!

Bis dahin,

Euer Simon

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Green-Smoothie: Perfekt für die kalten Tage!

Die Tage werden kürzer, draußen wird es kälter und wir bekommen die Sonne nur noch mit etwas Glück zu Gesicht. Und wer kennt es nicht: im Winter ist man immer müde… Ich zumindest.

Ganz besonders jetzt braucht unser Körper viele essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Abhilfe schaffen können grüne Smoothies, besonders mit Spinat und Grünkohl.

Warum Spinat? 
Neben Eisen und Lutein enthält Spinat weitere wertvolle Nährstoffe: Kalium und Magnesium, Vitamin C und Beta Carotin. Mit 2,2gr auf 100gr ist Spinat eine wichtige Ballaststoff-Quelle.


Mein Lieblings-Rezept mit Spinat:

  • eine kleine Knolle Ingwer
  • 300gr Spinat (ich nehme immer frischen, jungen Spinat)
  • 2 Kiwi
  • 300ml Wasser
  • optional: Messerspitze Zimt oder Vanille

Alle Zutaten im Mixer zu einem cremigen Smoothie mixen. Wer will kann noch eine Hand voll Eiswürfel mit in den Mixer geben.

Alois Nußbaumer – Part 11, 12 & 13!

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Tag 11: Am heutigen Tag verließ ich Belfast in Richtung Armagh, nachdem ich es gestern Abend gerade noch geschafft habe mein Zelt aufzuschlagen, bevor es anfing stark zu regnen. Der Regen schien kein Ende zu finden und so kam es, dass ich bis 12 Uhr im Zelt liegen blieb, bevor ich mir bei einem McDonald´s in der Nähe zu Mittag aß.

16.00 Uhr – Das Zelt ist eingepackt und der 11. Tag kann nun endlich auch auf dem Rad beginnen. Als schließlich sogar die Sonne raus kam, fand der Tag tatsächlich noch einen positiven Verlauf – zumal ich noch gut 70 Kilometer zurücklegen konnte und mein Abreiseort Shannon in Reichweite lag.

Sollte der Regen in den nächsten Tagen anhalten gibt es einen direkten Weg, (80km pro Tag) der mich ohne Probleme rechtzeitig an den Flughafen bringen würde. Liebend gerne würde ich allerdings noch den ein oder anderen Abstecher machen, um noch möglichst viel von dem Erlebnis „Vereintes Königreich“ mitzunehmen.

Gegen Abend musste ich etwas länger nach einer passenden Schlafgelegenheit suchen, als ursprünglich geplant. Über 20 Kilometer dauerte es, bevor ich unter einer Brücke direkt an einem Fluss sowohl Schlaf-, als auch Waschgelegenheit fand.

Gute Nacht.

Euer Alois


 

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Tag 12: Die Nacht neben der Brücke verlief reibungslos und brachte entgegen der Erwartungen sogar erholsamen Schlaf. Nach dem Aufstehen ging‘s dann los Richtung Roscommon. Die neugierigen Kühe am Straßenrand sind immer wieder einen Lacher wert, sie standen ca. 150 Meter von meinem heutigen Schlafplatz entfernt und begrüßten mich in der früh während meiner ersten Minuten.

Der Tag startete kühl und vor allem nass. Als ich in Clones unter einem Vordach Schutz suchte, bot mir ein sehr netter Herr Schutz in der Lobby des Creighton Hotels an. Hier konnte ich mich aufwärmen und dank des WLAN Zugangs etwas im Internet surfen. Nach 2 Stunden hieß es für mich – auf ein Neues und hoffen, dass das Wetter diesmal etwas länger halten würde.

Und in der Tat schien sich das Wetter etwas zu stabilisieren. Die Sonne schaute sogar erstmals hervor und warf einen Schatten von mir und meinem Rad auf den in dieser Gegend doch sehr rauen Asphalt. Es ging zunächst auf direktem Weg in Richtung des kleinen Örtchens Cavan. Hier halte ich für einen kleinen Moment inne, um die wunderschöne Kathedrale im herrlichen Sonnenlicht zu fotografieren, bevor ich in Arvagh direkt das nächste Selfie mit einer weiteren Kathedrale schoss.

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Heute war der Tag der beeindruckenden Kirchenbauten und daher zeigt mich auch das nächste Bild vor einer Kirche – diesmal vor der St Mel’s Cathedral im Ort Longford.dsc01959

Abgesehen von einem weiteren 30-Minuten-Schauer hielt das Wetter glücklicherweise den Rest des Tages, trotzdem komme ich um eine zusätzliche nasse Begegnung nicht herum. Das kurze Erfrischen mit Waschen im Bach ist für mich immer eine große Freude und bei den langen Etappen einfach Pflicht.

Zum Abschluss dieses tollen Tages muss natürlich auch die letzte Kirche auf dieser Etappe noch fotografisch festgehalten werden. Das letzte Bild des Tages – vor der Sacred Heart Church in Roscommon, bevor ich mich im Anschluss auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz machte. Leider erwies sich dies als äußerst schwierig und langwieriger als gedacht. Letztlich fand ich aber einen Platz direkt neben einem Wohnhaus für die, unglaublicherweise, schon vorvorletzte Nacht meiner Reise.

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Euer Alois


 

12-13roscommon-bis-balyTag 13: Unglaublich aber war, morgen ist bereits mein letzter Tag auf dem Rad. Und bevor ich zurück nach Deutschland fliegen werde, liegen noch zweit tolle Teilstrecken vor mir – hoffentlich ohne weitere Regenschauer ;-).

Nachdem es heute Nacht etwas geregnet hat, startete der Tag in der Früh etwas diesig, weshalb ich mich in meine Thermojacke einpackte und Kurs auf Ballyvaughan nahm. Angenehme 16 Grad sind für den Verlauf des Tages vorhergesagt und stimmen mich optimistisch mein Tagesziel für heute zu erreichen. Mein Körper scheint indes weiterhin in sehr guter Verfassung zu sein. Kilometer für Kilometer spule ich ohne große Probleme ab und kann auf dem Rad tatsächlich etwas entspannen.

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Alles Hoffen half nichts, es fing erneut leicht an zu regnen und Nebel zog auf. Also ab ins Café – Aufwärmen und bisschen Nachrichten schauen. Nach der Regenpause radelte ich weiter, leider nur wenige Kilometer im Trockenen, bevor es schon wieder schlagartig anfing zu regnen. Eine erneute Pause ließ sich nicht verhindern, weshalb ich gegen 19 Uhr nochmal aufs Rad stieg, um am morgigen Tag meinen Abflugort Shannon zu erreichen.
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Als ich in Ballyvaughan ankam, klingelte ich auf einer Anhöhe bei einem Professor der Universität von Galeway namens Owen, wie sich später rausstellte.

Auf meine Frage, bei ihm im Garten übernachten zu können antwortete Owen mit „Ich habe da eine bessere Idee“. Er erklärte mir, dass er einen Ort kennt, an dem es nicht allzu windig ist und ich besser aufgehoben sei.

Ein unterhaltsame Autofahrt und 10 Kilometer später standen wir plötzlich in einem schönen Park. Hier schlug ich mein Zelt auf und bedankte mich für die Gastfreundschaft mit dem Selfie hier unten. Owen vielen Dank!

Bis Morgen,

Euer Alois
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The Training Starts!

Session 1:

Hi,

mein Name ist Simon und ich bin Teil des Urban X Teams. Vor nun gut drei Wochen habe ich einer tiefen Versuchung nachgegeben und mich endlich für meinen ersten Marathon angemeldet! Mein persönlicher D-Day ist nun für den 30.10. in Frankfurt terminiert.

Die ersten Steps mit der Anmeldung, dem Schuhkauf (sehr wichtig!) und den ersten lockeren Einheiten liegen nun hinter mir und der Start mit dem getakteten Trainingsplan mit strukturierten Trainingsabläufen wartet am 08.08. schon auf mich!

Nachdem die ersten Kurzstrecken sehr dürftig verliefen, habe ich am gestrigen Donnerstag eine erste „gute“ Zeit auf den Asphalt gezaubert. Mit 4:59 pro Kilometer und am Ende 9,93 Kilometer war ich dann doch zufrieden, wenngleich mir die Zeit auch etwas Angst macht. Denn während des Anmeldeprozesses ist man verpflichtet eine Zielzeit anzugeben, damit der Start etwas entzerrt werden kann. Die „schnellen“ Läufer starten um 10:00 in drei verschiedenen Klassen. Der zweite Schwung folgt dann 10 Minuten später und macht sich auf die lange Reise.

Als ich mich so in diesem Skript entlang klickte, stieg mir das Adrenalin scheinbar derart zu Kopf, dass ich als Zielzeit 3:29:59 angab. Was das konkret bedeutet, wurde mir direkt in den ersten Läufen klar. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h muss demnach über die volle Distanz der 42km gehalten werden.

Gelungen ist mir dies bei meinem bislang einzigen Langstreckenevent, dem „Nürburgringlauf 2014“ über 25km. Hier bin ich mit einer Zeit von 1:59:37 ins Ziel und war der Bewusstlosigkeit nahe 😉 Gelohnt hat es sich aber in jedem Fall und das Event ist wirklich für Jeden empfehlenswert, der sich selbst herausfordern will und eine erste Stufe hin zum Marathon nehmen möchte! Top Organisation und der Charme der Nordschleife machen das Event zu einem besonderen Erlebnis.

Für die nächsten Tage steht ein 15km Lauf an und ein Intervalltraining, dass auf der spannenden Tartanbahn abgehalten wird! (Hier brauche ich eine gute Playlist!)

Bis dahin, Euer Simon

 

 

 

Alois Nußbaumer – Part 8, 9 & 10!

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Tag 8: Der Dienstag begann für mich mit einem wunderschönen Ausblick zum Frühstück! Ich packte mein Zelt schnell zusammen und ab jetzt ging es für mich in Richtung Süden, wobei ich den nördlichsten Punkt meiner Reise hinter mir ließ. Mein Ziel hieß Glasgow, die einwohnerstärkste Stadt Schottlands, die ich nach einem Zwischenstopp in Duror am neunten Tag meiner Reise erreichen wollte.dsc01256

Kaum auf dem Rad, traf ich eine Schottin, die gerade mit ihrem Hund unterwegs war und die morgendliche Sonne genoss. Sie sprach von den fünf schönsten Tagen, die es seit sehr langer Zeit im Norden Schottlands gab. Glücklicherweise liegen hier noch drei der fünf vor mir ;-).

Besondere Highlights auf den heutigen 193 Kilometer war die nördlichste „City“ des Vereinten Königreiches Inverness und der Mythos Loch Ness, den ich hautnah erleben und sehen konnte.

Goldt, der wie teuer ist viagra in holland das ja eigentlich Viagra Professional: kaufen rezeptfrei nach bestem Preis. auch sehr gut sein, wenn man etwas an seinem rper nicht. Lieg ceebis tadalafil 20mg bei 2829, kalorien pro tag nicht überschritten werden, außer es wird ihnen.

Inverness trägt seit dem Jahr 2000 den Titel „City“ und liegt landschaftlich sehr schön an der Mündung des Flusses Ness in den Moral Firth – Partnerstadt ist übrigens Augsburg!

Kurz hinter Inverness geht es direkt Richtung Loch Ness. Der Legende nach ist das Ungeheuer von Loch Ness 20 Meter lang und ist nahezu unerforscht. Ob es tatsächlich existiert oder nur eine „Legende“ ist, spielt keine Rolle, jedenfalls erfüllt die „Legende“ absolut ihren Zweck und macht Loch Ness zu einer echten Touristenattraktion. Damit auch jeder weiß, was das Ungeheuer ausmacht und was es ist, wird in den Medien während der Hauptreisezeit die Legende des Öfteren beschrieben und ein kleiner Hype erzeugt. Stadtmarketing auf eine interessante Art und Weise wie ich finde.

dsc01242Dann traf ich James. Einen Radtouristen, der mich in den kommenden 2 Stunden auf dem Rad begleiten sollte. Er erzählte mir, dass man Nessi (so nennen die Schotten das Ungeheuer von Loch Ness) nur sieht, wenn es neblig ist und man viel Whiskey getrunken hat 😉 Es waren sehr unterhaltsame 2 Stunden, James berichtete von seinen Reiseerfahrungen und ich teilte meine Ereignisse.

dsc01180Nachdem wir uns an den Wasserfällen des Sees verabschiedeten ging es für mich einen Pass herauf auf über 400 Meter. Der Ausblick war der absolute Hammer, weshalb ich sofort ein Foto machen musste – das Ergebnis seht ihr hier.

Mit diesen Eindrücken im Gepäck war es nicht mehr weit bis Duror. An dem ersten Fjord meiner Reise schlug ich mein Nachtlager auf, nachdem ein Weiterfahren aufgrund der vielen Mücken kaum möglich war. Also hieß es ab ins Zelt und ausruhen. Jetzt sind es noch ca. 190 Kilometer bis Glasgow – eine schöne Tour für Mittwoch.

Euer, Alois


 

8-9duror-bis-glasgowTag 9: Heute ging es für mich nach Glasgow! Ich war sehr gespannt was mich dort erwarten würde und freute mich auf die knapp 200 Kilometer. Landschaftlich dachte ich kurz, dass ich in dsc01504Norwegen unterwegs sein würde – die vielen Fjorde erinnerten mich stark an meine Skandinavien Rundfahrt.Ich hoffe, dass der wunderschöne landschaftliche Eindruck auf den Bildern rüberkommt.

Es war wirklich ein sehr schönes Teilstück, auch wenn der raue Asphalt mir hin und wieder etwas zu schaffen machte und ich am morgigen Tag etwas meine Knie spüren sollte.

Als ich am Abend in Glasgow ankam, spürte ich sofort diesen besonderen Flair der schottischen Großstadt. Die 600.000 Einwohner, die Architektur und die tollen Sehenswürdigkeiten hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck.

dsc01586Kurz darauf fuhr ich ca. 7 Kilometer aus Glasgow heraus, um mir ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Nach kurzer Zeit war ich erfolgreich und ich konnte mein Zelt mittlerweile zum neunten Mal aufschlagen!

Euer Alois!

 

 

 

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dsc01613Tag 10: Nach dem anstrengenden Tag gestern mit stellenweise sehr ungemütlichen Passagen, die sich in der Nacht an den Knien und den Handgelenken bemerkbar machten, ging es heute in der Früh mit aufgefüllten Akkus weiter. Heute hieß es: Auf Wiedersehen Glasgow und Schottland und los ging‘s in Richtung Fähre. Diese sollte mich vom schottischen Festland auf die irische Insel
bringen.

dsc01690Insgesamt warteten auf mich aber vorher noch vier zum Teil sehr steile Passagen, die mich doch in eine leichte zeitliche Bedrängnis brachten, die angepeilte Fähre um 15.00 Uhr zu bekommen. Aber mit gesammelten Kräften und der Hilfe von ein wenig Rückenwind konnte ich auch dies lösen und letztlich noch rechtzeitig auf die Fähre aufspringen.

Bepackt mit meinem Rad bekam ich beim Betreten der Fähre eine richtige Sonderbehandlung. Am Metalldetektor wurde ich kurzerhand vorbei geschleust und ein Sicherheitsbeauftragter begleitete mich bis an Deck. Hier genoss ich die dreistündige Überfahrt und die großartige Aussicht. Perfekt um ein wenig zu entspannen und für das restliche Stück am heutigen Tag fit zu sein.dsc01666

Nach drei Stunden auf der Fähre erreichte ich gegen 18.00Uhr Belfast. Ein persönliches Highlight für mich war eindeutig der traditionelle Hafen in Belfast, aus dem im Jahr 1912 die Titanic zu ihrer ersten Fahrt und bekanntlich letzten Fahrt über den Nordatlantik auslief. Für mich einer der Momente, die einen für die Strapazen und Anstrengungen belohnen, die eine Reise mit dem Rad mit sich bringt. Einfach ein unbezahlbares Erlebnis, in einer solch kurzen Zeit so viele Orte und Landschaften so hautnah zu erkunden.

Morgen gehts weiter,

Euer Alois

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