Alois Nußbaumer – Part 8, 9 & 10!

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Tag 8: Der Dienstag begann für mich mit einem wunderschönen Ausblick zum Frühstück! Ich packte mein Zelt schnell zusammen und ab jetzt ging es für mich in Richtung Süden, wobei ich den nördlichsten Punkt meiner Reise hinter mir ließ. Mein Ziel hieß Glasgow, die einwohnerstärkste Stadt Schottlands, die ich nach einem Zwischenstopp in Duror am neunten Tag meiner Reise erreichen wollte.dsc01256

Kaum auf dem Rad, traf ich eine Schottin, die gerade mit ihrem Hund unterwegs war und die morgendliche Sonne genoss. Sie sprach von den fünf schönsten Tagen, die es seit sehr langer Zeit im Norden Schottlands gab. Glücklicherweise liegen hier noch drei der fünf vor mir ;-).

Besondere Highlights auf den heutigen 193 Kilometer war die nördlichste „City“ des Vereinten Königreiches Inverness und der Mythos Loch Ness, den ich hautnah erleben und sehen konnte.

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Inverness trägt seit dem Jahr 2000 den Titel „City“ und liegt landschaftlich sehr schön an der Mündung des Flusses Ness in den Moral Firth – Partnerstadt ist übrigens Augsburg!

Kurz hinter Inverness geht es direkt Richtung Loch Ness. Der Legende nach ist das Ungeheuer von Loch Ness 20 Meter lang und ist nahezu unerforscht. Ob es tatsächlich existiert oder nur eine „Legende“ ist, spielt keine Rolle, jedenfalls erfüllt die „Legende“ absolut ihren Zweck und macht Loch Ness zu einer echten Touristenattraktion. Damit auch jeder weiß, was das Ungeheuer ausmacht und was es ist, wird in den Medien während der Hauptreisezeit die Legende des Öfteren beschrieben und ein kleiner Hype erzeugt. Stadtmarketing auf eine interessante Art und Weise wie ich finde.

dsc01242Dann traf ich James. Einen Radtouristen, der mich in den kommenden 2 Stunden auf dem Rad begleiten sollte. Er erzählte mir, dass man Nessi (so nennen die Schotten das Ungeheuer von Loch Ness) nur sieht, wenn es neblig ist und man viel Whiskey getrunken hat 😉 Es waren sehr unterhaltsame 2 Stunden, James berichtete von seinen Reiseerfahrungen und ich teilte meine Ereignisse.

dsc01180Nachdem wir uns an den Wasserfällen des Sees verabschiedeten ging es für mich einen Pass herauf auf über 400 Meter. Der Ausblick war der absolute Hammer, weshalb ich sofort ein Foto machen musste – das Ergebnis seht ihr hier.

Mit diesen Eindrücken im Gepäck war es nicht mehr weit bis Duror. An dem ersten Fjord meiner Reise schlug ich mein Nachtlager auf, nachdem ein Weiterfahren aufgrund der vielen Mücken kaum möglich war. Also hieß es ab ins Zelt und ausruhen. Jetzt sind es noch ca. 190 Kilometer bis Glasgow – eine schöne Tour für Mittwoch.

Euer, Alois


 

8-9duror-bis-glasgowTag 9: Heute ging es für mich nach Glasgow! Ich war sehr gespannt was mich dort erwarten würde und freute mich auf die knapp 200 Kilometer. Landschaftlich dachte ich kurz, dass ich in dsc01504Norwegen unterwegs sein würde – die vielen Fjorde erinnerten mich stark an meine Skandinavien Rundfahrt.Ich hoffe, dass der wunderschöne landschaftliche Eindruck auf den Bildern rüberkommt.

Es war wirklich ein sehr schönes Teilstück, auch wenn der raue Asphalt mir hin und wieder etwas zu schaffen machte und ich am morgigen Tag etwas meine Knie spüren sollte.

Als ich am Abend in Glasgow ankam, spürte ich sofort diesen besonderen Flair der schottischen Großstadt. Die 600.000 Einwohner, die Architektur und die tollen Sehenswürdigkeiten hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck.

dsc01586Kurz darauf fuhr ich ca. 7 Kilometer aus Glasgow heraus, um mir ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Nach kurzer Zeit war ich erfolgreich und ich konnte mein Zelt mittlerweile zum neunten Mal aufschlagen!

Euer Alois!

 

 

 

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dsc01613Tag 10: Nach dem anstrengenden Tag gestern mit stellenweise sehr ungemütlichen Passagen, die sich in der Nacht an den Knien und den Handgelenken bemerkbar machten, ging es heute in der Früh mit aufgefüllten Akkus weiter. Heute hieß es: Auf Wiedersehen Glasgow und Schottland und los ging‘s in Richtung Fähre. Diese sollte mich vom schottischen Festland auf die irische Insel
bringen.

dsc01690Insgesamt warteten auf mich aber vorher noch vier zum Teil sehr steile Passagen, die mich doch in eine leichte zeitliche Bedrängnis brachten, die angepeilte Fähre um 15.00 Uhr zu bekommen. Aber mit gesammelten Kräften und der Hilfe von ein wenig Rückenwind konnte ich auch dies lösen und letztlich noch rechtzeitig auf die Fähre aufspringen.

Bepackt mit meinem Rad bekam ich beim Betreten der Fähre eine richtige Sonderbehandlung. Am Metalldetektor wurde ich kurzerhand vorbei geschleust und ein Sicherheitsbeauftragter begleitete mich bis an Deck. Hier genoss ich die dreistündige Überfahrt und die großartige Aussicht. Perfekt um ein wenig zu entspannen und für das restliche Stück am heutigen Tag fit zu sein.dsc01666

Nach drei Stunden auf der Fähre erreichte ich gegen 18.00Uhr Belfast. Ein persönliches Highlight für mich war eindeutig der traditionelle Hafen in Belfast, aus dem im Jahr 1912 die Titanic zu ihrer ersten Fahrt und bekanntlich letzten Fahrt über den Nordatlantik auslief. Für mich einer der Momente, die einen für die Strapazen und Anstrengungen belohnen, die eine Reise mit dem Rad mit sich bringt. Einfach ein unbezahlbares Erlebnis, in einer solch kurzen Zeit so viele Orte und Landschaften so hautnah zu erkunden.

Morgen gehts weiter,

Euer Alois

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Alois Nußbaumer – Part 4!

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Tag 4: Als ich in der Früh von der Sonne geweckt wurde, wurde mir bewusst, warum ich auf meinen Radreisen die Übernachtung im Zelt bevorzuge. Die Stelle an die es mich im Schutze der Dunkelheit verschlagen hat, überraschte mich am Morgen mit einer atemberaubenden Aussicht. Zur einen Seite die endlos scheinenden Felder und zur Anderen die fantastische Steilküste und das Meer.

Ich muss zugeben, dass dies der bislang schönste Ort meiner Reise war dennoch freute ich mich auf Schottland. Der Plan sah vor in Richtung Edinburgh zu radeln und von dort aus weiter nördlich über Aberdeen, Inverness, vorbei an Loch Ness und Glasgow in Richtung Süden bis nach Nordirland.

Fühle mich gut, das Wetter spielt mit, weshalb ich spontan einen Abstecher in den Norden plane, um mir weitere historische Filmorte (z.B. Braveheart) anzuschauen, mit hoffentlich vielen spannenden Eindrücken und Begegnungen.

Mein gebuchtes Flugticket von Shannon (IRL) in 10 Tagen gibt mir eine kleine Deadline, die ich einhalten sollte 😉  dsc00428

In dem ersten Abschnitt der heutigen Etappe machte ich Bekanntschaft mit den riesigen Höhenunterschieden auf sehr kurzer Distanz. Allein auf den ersten 50 Kilometern absolvierte ich über 1.000 Höhenmeter (google wirft mir bei der Erstellung der Grafik leider die falsche Hm-Angabe, weshalb es in der Grafik „nur“ 990Hm sind). Am Ende des heutigen Tages sollten insgesamt 1.900Hm auf der Uhr stehen. Verantwortlich hierfür waren hauptsächlich fünf Anstiege mit einer Steigung von bis  33%!! (siehe Bild). Aus der Heimat kenne ich Steigungen von bis zu 25%, aber die heutigen waren ein deutliches Stück steiler. Selbst Autos hatten Schwierigkeiten, ohne Schwung den Hang hinauf zu kommen. Ich tat es ihnen gleich und versuchte möglichst viel Fahrt aufzunehmen, bevor es in die extreme Steigung ging. An dieser Stelle macht sich das Gewicht meiner Kleidung und speziell meiner Verpflegung bemerkbar. In etwa 45 Kilogramm wiegt das Rad im beladenen Zustand. dsc00444

Hinzu kam der kalte Westwind, welcher derart stark wehte, dass es für mich selbst in der Ebene nicht möglich war schneller als 12-15km/h zu fahren.

Deshalb war bei New Castle für heute auch Schluss.

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Ich besorgte mir im Supermarkt noch einen Snack und machte stattdessen etwas Sightseeing bevor ich einen gemütlichen Schlafplatz fand.

Morgen soll es nach Edinburgh gehen und ich hoffe, dass ich mit dem Wind etwas mehr Glück habe 😉

Bis Morgen,

Euer Alois

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Alois Nußbaumer – Part 3!

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Tag 3: Nach dem unterhaltsamen Abend gestern und einer sehr erholsamen Nacht, schaute ich mir heute die Stadt Boston etwas genauer an. Eine wirklich schöne Stadt muss ich gestehen. Nachdem ich nochmal vor der „Botolphs Church“ posierte ging meine Reise weiter in Richtung Norden nach Yorkshire. Während der heutigen Etappe wollte ich weiter in Richtung Norden fahren. Ein tatsächliches Tagesziel setze ich mir in der Regel nicht, da für mich der spürbare Mehrwert die Entscheidungsfreiheit darstellt. Einzig die Lust entscheidet wie weit ich fahre und an welchen Orten ich mein Zelt aufschlage.

Das heutige Teilstück brachte ein paar Probleme mit sich. Erfahrungsgemäß braucht mein Körper ein paar Tage, um sich auf die Belastung einzustellen. Spätestens nach dem ersten Pass und den ersten Höhenmetern legt sich dieses Gefühl in der Regel und die Muskeln passen sich an. Heute Morgen war es die Schulter, die etwas zwickte, aber auch das wird sich legen.dsc00266

Zahlreiche kleine Straßen und Gassen, diktierten den Beginn der Etappe, was mir sehr gut gefiel, da ich auf diese Weise einen Eindruck der Kultur dsc00300und der Lebensweise des jeweiligen Landes bekomme. Leider ist es unausweichlich hin und wieder auch auf großen und damit vielbefahrenen Straßen unterwegs zu sein, hier in Großbritannien ist die Natur links und rechts der Straße dennoch sehr ansehnlich – viel grün, zahlreiche Kornfelder und hin und wieder auch ein kurzer Blick auf das Meer in der Ferne.

 

Bei Barton-Upon-Humber überquerte ich die Humber Bridge und damit die Nordsee, die an dieser Stelle ein Teil des Festlandes trennt, oben auf der Bridge angekommen machte ich Bekanntschaft mit dem britischen Wind machte. Die Humber Bridge ist 2-3km lang und relativ hoch. Der Wind fegte derart stark über die Brücke hinweg, sodass mein Schutzblech am Vorderrad sogar auf dem Reifen schliff.
Kurz vor der Dämmerung erreichte ich schließlich die kleine Stadt Scarborough, eine sehr schöne Stadt mit viel Charme. Etwas außerhalb fand ich schließlich einen Schlafplatz kurz vor Einbruch der Dunkelheit. In der Ferne lauschte ich dem Meeresrauschen und freute mich auf meine nächste Etappe.

Bis Morgen,

Euer Alois
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Alois Nußbaumer – Part 2!

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Tag 2: Die erste Nacht im Zelt liegt hinter mir und eine Reise in Richtung Norden stand auf dem Programm. Bewaffnet mit einer Offline Karte auf meinem Handy machte ich mich auf den Weg und ließ mich von der Route inspirieren. Die Gelegenheit selbst zu entscheiden, welche Route ich nehme und wo ich am Ende des Tages mein Zelt aufstelle, machen einen solchen Trip zu etwas ganz Besonderem.

Auf einer langen kurvigen Straße Richtung Boston fuhr ich an riesigen Kornfeldern vorbei und konnte ohne den engen Stadtverkehr aus London zum ersten Mal etwas Tempo aufnehmen. Im Gegensatz zu meiner Australien Rundfahrt ist das Wetter deutlich unangenehmer, wobei es sowohl gestern als auch heute trocken blieb.dsc01624

Größere Sorgen bereitet mir die Beschaffung von Trinkwasser. Meine Taktik, mit öffentlichen Wasserhähnen meine Flaschen zu füllen, schien in England das erste Mal nicht aufzugehen. An jedem Supermarkt zu halten, ist nicht auf jeder Route möglich und auf Dauer auch sehr kostspielig. Gegen Abend machte ich an einer Kirche in Boston kurz rast und bediente mich an einem Wasserhahn an der Außenfassade.

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Während ich den Tag gedanklich resümierte und die eindrucksvolle Landschaft auf mich wirken ließ, kam ich mit dem Gärtner des Grundstücks ins Gespräch. Nach einem kurzen Kennenlernen, hatte ich einen Schlafplatz für die anstehende Nacht sicher. Dass mich zudem eine warme Dusche, zwei Bier und ein Sandwich erwarten würden, wagte ich in diesem Moment noch nicht zu träumen. Als sich schließlich herausstellte, dass mein Gastgeber 20 Jahre in Australien lebte, hatten wir ein Thema gefunden, über das wir uns stundenlang austauschen konnten. Morgen geht´s weiter Richtung Norden ;-).

Bis Morgen,

Euer Alois

Alois Nußbaumer – Part 1!

Tag 1, Ein Hoch auf die Bahn!

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11. Oktober 2016, 23:00 Uhr – Es ist Zeit für mein nächstes Abenteuer auf dem Rad. Nach einer Skandinavien und einer Australien Rundfahrt bin ich dieses Mal in Großbritannien unterwegs. Mein Begleiter auf dieser Tour ist das Team des Wiesbadener Start-Ups „The Urban Xperience“. In den nächsten Tagen werde ich entlang der Küsten von England, Schottland und Irland viele Eindrücke sammeln und hoffentlich viele Menschen kennenlernen.

dsc00004 dsc00013Bevor mein Rad und ich allerdings Bekanntschaft mit dem britischen Asphalt machen durften, galt es die Anreise mit der Bahn zu meistern. Von Sonthofen über Ulm, Köln und Brüssel nach London – so zumindest der Plan. Um ca. 1.00 Uhr wurde mir die Weiterfahrt mit meinem eingepackten Rad aufgrund einer „zu vollen Bahn“ verweigert. Da stand ich nun, ohne Anschlusszug in Ulm, 8 Stunden 30 Minuten Zugfahrt entfernt vor den Toren Londons – einzige Möglichkeit: Übernachtung in Ulm und am kommenden Morgen so früh wie möglich weiter.

3 Stunden später ging es mit einem neuen Timetable ausgestattet weiter. Die Alternativroute führte mich nach Paris und schließlich nach London. Negativer Höhepunkt waren die Zusatzgepäckkosten von 115€, die damit höher ausfielen, als mein ursprüngliches Reiseticket von Memmingen nach London.

Die Ankunft in London um 15:00 Uhr entschädigte allerdings für den langen Trip und die damit verbundenen Strapazen. Auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten Big Ben und Tower Bridge nahm ich im wahrsten Sinne des Wortes „Kontakt“ mit den berühmten roten Bussen auf. dsc00045
Ein mehrfaches streifen meiner Satteltasche warnte mich vor dem sportlichen Fahrstil der britischen Busfahrer und ich blieb unversehrt – für´s erste.

Als ich die Stadt auf der A10 verließ, touchierte erneut ein Bus meinRad, dass ich mich hier nicht verletzte verdanke ich meinem Schutzengel, der mehrfach zur Seite stand an diesem Tag. Mit den Worten „Was soll das denn?“, dsc00080ließ ich meinem Unmut freien Lauf und lernte auf diese Art Fabian aus Deutschland kennen. Er fuhr mit dem Rad hinter mir und reagierte auf meinen deutschen Ausruf. Wir fuhren ein kleines Stück gemeinsam und tauschten uns aus. Fabian gab mir wertvolle Tipps wie ich am schnellsten eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit finden konnte. Am River Lea trennten sich unsere Wege. Eine kurvige Straße zum Abschluss des Tages empfand ich als eine Art Belohnung für eine anstrengende Anreise und einen aufregenden ersten Tag im Vereinten Königreich. Nach dem Abendessen im Supermarkt fand ich rasch den angepeilten Schlafplatz und konnte endlich ein wenig entspannen.

Bis Morgen,

Euer Alois