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….oder wie wir den StartUp Slam Funke mit nach Hause brachten.

Der Applaus hallt durch den Raum, ein Name ertönt. „UrbanX bitte zu mir!“. Was bereits wie die Siegerehrung klingt, ist das Startsignal für UrbanX beim StartUp Slam Funke in Mainz. Der Slam wird bereits zum vierten Mal in Mainz ausgetragen. In Sachen StartUp Förderung hat Mainz somit einiges zu bieten, was auch die Begrüßungsreden von der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des Wirtschaftsdezernenten Christopher Sitte unterstrichen wird.

Jenny von bigFM schaut erwartungsvoll zu Tilman, um ihm das Mikro zu übergeben. Dieser kommt, lässig einen Basketball dribbelnd, auf die Bühne. Und beginnt. „Einen wunderschönen Abend!“ wünscht er zur Begrüßung den Zuschauern.

Wie und ob er tatsächlich wunderschön ist, wird sich noch zeigen, dachte ich mir. Die anderen StartUps hatten bereits präsentiert. Berries, eine App, die das Investieren zum Alltagsgeschäft machen will. Kullo als ein Verschlüsselungsdienst, der die digitale Kommunikation in Zeiten, bei denen Hackerangriffe nahezu zur Tagesordnung gehörten, sicher machen will. TJATI mit der Idee eines alternativen Kaufberaters, welcher nicht aus Onlineseiten oder Beratern vom Fachhandel besteht, sondern aus dem Bekannten, der ein Produkt empfiehlt und dafür eine Prämie kassiert. Und zum Schluss nun wir. Das Beste kommt zum Schluss, witzeln wir bereits. Ob wir auch von den Zuschauern so gesehen werden?

Wir, die mit unserer App, vielmehr unserer Vision den Sport revolutionieren und im Rahmen des Gründerwettbewerbs nun Jury und Publikum überzeugen wollen. Die anderen Startups bekamen allesamt hohe Punktzahlen. Schilder mit 7ern, 8ern und 9ern wurden von der Jury hochgehalten. Unter anderem von Juroren wie Tilman Au aus dem Vorstand des Initiators „StartUp Netzwerk Mainz e.V.“, oder Mike Walber von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz. Außerdem hat ein Dezibelgerät den Zuspruch der Zuschauer gemessen. Die Namensverwandschaften waren schon einmal gute Voraussetzungen: Nicht nur unser Frontmann und der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks sind Namensvettern – zur Afterparty tritt nach dem Slam die Urban Club Band auf.

Doch unser Tilman lässt sich nicht beirren. Macht erstmal Stimmung. „Ich hoffe, wir haben ein paar Sportler heute hier?!“ Johlen aus der Menge. Der Anfang war schon mal gut. „Bei UrbanX geht es um Sport. Sport in seiner Reinform. Sport in der Gemeinschaft.“ Ich schaue mich um. Interessierte Gesichter. Eines sehr unterschiedlichen Publikums. Hier waren Sportschuhe zu sehen, dort Anzug und Krawatte. Hier ein T-Shirt, dort ein auffallendes Kleid. Männer, Frauen, alt, jung – alles bunt gemischt. Und alles schaut zu Tilman, der auf der Bühne seine Geschichte erzählt. Ob wir uns erinnern würden, wie wir als Kinder Sport gemacht haben. Alleine durch die Gegend joggen? Pah. Als ob ein Kind früher alleine draußen spielte. Mit Freunden treffen und auf der Straße kicken, das hat Spaß gemacht. Aber warum geht man denn dann heute alleine ins Fitnessstudio? Läuft alleine durch den Wald? Zeit und Verfügbarkeit. Das Problem, das UrbanX löst, wenn es darum geht, in der Gemeinschaft Sport zu treiben. Erinnert mich etwas an Netflix. Warum boomt es so stark? Weil es jederzeit verfügbar ist. Und das ist die Sportsgruppe, sind der Kumpel oder die beste Freundin nicht immer. Besonders dann nicht, wenn man spontan mal eine Stunde frei hat. Oder wenn man selbst es nicht zum Vereinstraining schafft, weil der Boss einem last-minute einen Stapel Arbeit auf den Tisch geknallt hat.

Im übertragenen Sinn könnte UrbanX das Netflix für Sport werden, denke ich mir. Oder auch eine Art Sport Tinder, weil man ja viele neue Leute kennenlernen kann. Am Rande meines Blickfelds erhascht eine Bewegung meine Aufmerksamkeit. Jenny ist von ihrer Couch aufgestanden und tastet sich schrittweise zu Tilman vor. Die sechs Minuten, die jedes Startup für den eigenen Slam hat, scheinen um zu sein. Doch Tilman lässt sich nicht beirren und beendet gelassen seinen Vortrag. „Wir haben also eine Plattform von Sportlern für Sportler erschaffen, wir hoffen, dass ihr am Start seid, wir wollen, dass ihr mit uns auf die Reise geht und Sport mit uns revolutioniert!“ Ein gelungenes Schlusswort, wie ich finde. Applaus brandet auf, Jubel ertönt. Das Lärmmessgerät zeigt 109. Mehr als die anderen hatten! Allerdings hat das keinen Einfluss auf die Bewertung. Jetzt kommt die Jury dran. Die Sekunden ziehen sich. Dann werden die Karten in die Höhe gehalten: Wir liegen vorn! Wir haben tatsächlich die höchste Punktzahl von allen Teilnehmern. Doch das Team ist noch zu angespannt für ausgelassene Freude. Nun hängt alles von den Stimmzetteln des Publikums-Voting ab.

Die Auszählung dauert gefühlt eine halbe Ewigkeit. Zehn Minuten später treffen die Ergebnisse ein. Wir stehen wie auf glühenden Kohlen und schauen gespannt auf die Bühne. „Auf dem vierten Platz…“ der Name einer unserer Kontrahenten fällt. Wir werfen uns aufmunternde Blicke zu. Den dritten Platz besetzt ebenfalls ein anderes Startup. „Das doofe beim zweiten Platz ist, dass dann jeder weiß, wer gewonnen hat…“ meint Jenny. Das ist in der Tat doof. Wie man das wohl umgehen könnte… Ein Name reißt mich aus meinen Gedanken. Es war nicht unserer. Wir haben gewonnen! Und brechen in Jubel aus.

Fallen uns in die Arme, verteilen High Fives und klatschen uns alle gegenseitig auf die Schulter. Sieger des StartUp Slams. Im Freudentaumel werden wir auf die Bühne gebeten, Malu Dreyer überreicht uns den Scheck über 30.000 Euro und wir müssen für die Pressefotografen more here posieren. Ein Wahnsinnsgefühl, das wir genießen!

Die Idee der Social Sports App hat abermals überzeugt. Und das als Wiesbadener in Mainz. Ein großartiger Energiepush, der uns wieder darin bestärkt, mit Vollgas an unserer Vision zu arbeiten!

Euer Konstantin

 

 

 

 

Letzte Einheit – DONE! – Noch 40 Stunden –

Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich eigentlich nichts mehr korrigieren kann. Nach den zum Teil anstrengenden Trainingsläufen in den vergangenen Wochen, habe ich heute Mittag in der Mittagspause meine letzte Trainingseinheit img_3781absolviert.

img_3786Auf dem Programm standen die, für erfahrene Marathonläufer, obligatorischen 5 Kilometer im Renntempo. Da ich unter der 4 Stundenmarke bleiben möchte, muss ich einen Schnitt von 5:45 pro Kilometer laufen – das würde auf eine absolute Punktlandung bei 3:59:00 abzielen. Ein kleines Problem auf den 42,195 Kilometern und ich bin drüber.
Deshalb ein anderer Plan (ob dieser besser ist prüfen wir am Sonntag). Ich laufe die ersten 15 Kilometer zwischen 5:15 und 5:30, um im Anschluss 10 Kilometer unter 5:15 zu laufen. Die letzten 17,195 Kilometer heißt es dann durchhalten und hoffen unter 5:45 laufen zu können. Somit dürfte ich den ein oder anderen Fehler, Schwächeanfall, Verpflegungsengpass oder ein anderes Problem verschmerzen können und trotzdem unter 4 Stunden laufen!

Heute ist zudem mein UrbanX-Jersey fertig geworden. Am Sonntag werde ich also als UrbanXplorer an den Start gehen! Das Ergebnis kann sich, wie ich finde, in der Tat sehen lassen!

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Designtechnisch glaube ich somit schonmal in der Weltspitze mit 😉

In diesem Sinne, bis Sonntag an der Strecke! Freue mich auf Euch!

Euer Simon

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Alois Nußbaumer – Part 8, 9 & 10!

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Tag 8: Der Dienstag begann für mich mit einem wunderschönen Ausblick zum Frühstück! Ich packte mein Zelt schnell zusammen und ab jetzt ging es für mich in Richtung Süden, wobei ich den nördlichsten Punkt meiner Reise hinter mir ließ. Mein Ziel hieß Glasgow, die einwohnerstärkste Stadt Schottlands, die ich nach einem Zwischenstopp in Duror am neunten Tag meiner Reise erreichen wollte.dsc01256

Kaum auf dem Rad, traf ich eine Schottin, die gerade mit ihrem Hund unterwegs war und die morgendliche Sonne genoss. Sie sprach von den fünf schönsten Tagen, die es seit sehr langer Zeit im Norden Schottlands gab. Glücklicherweise liegen hier noch drei der fünf vor mir ;-).

Besondere Highlights auf den heutigen 193 Kilometer war die nördlichste „City“ des Vereinten Königreiches Inverness und der Mythos Loch Ness, den ich hautnah erleben und sehen konnte.

Goldt, der wie teuer ist viagra in holland das ja eigentlich Viagra Professional: kaufen rezeptfrei nach bestem Preis. auch sehr gut sein, wenn man etwas an seinem rper nicht. Lieg ceebis tadalafil 20mg bei 2829, kalorien pro tag nicht überschritten werden, außer es wird ihnen.

Inverness trägt seit dem Jahr 2000 den Titel „City“ und liegt landschaftlich sehr schön an der Mündung des Flusses Ness in den Moral Firth – Partnerstadt ist übrigens Augsburg!

Kurz hinter Inverness geht es direkt Richtung Loch Ness. Der Legende nach ist das Ungeheuer von Loch Ness 20 Meter lang und ist nahezu unerforscht. Ob es tatsächlich existiert oder nur eine „Legende“ ist, spielt keine Rolle, jedenfalls erfüllt die „Legende“ absolut ihren Zweck und macht Loch Ness zu einer echten Touristenattraktion. Damit auch jeder weiß, was das Ungeheuer ausmacht und was es ist, wird in den Medien während der Hauptreisezeit die Legende des Öfteren beschrieben und ein kleiner Hype erzeugt. Stadtmarketing auf eine interessante Art und Weise wie ich finde.

dsc01242Dann traf ich James. Einen Radtouristen, der mich in den kommenden 2 Stunden auf dem Rad begleiten sollte. Er erzählte mir, dass man Nessi (so nennen die Schotten das Ungeheuer von Loch Ness) nur sieht, wenn es neblig ist und man viel Whiskey getrunken hat 😉 Es waren sehr unterhaltsame 2 Stunden, James berichtete von seinen Reiseerfahrungen und ich teilte meine Ereignisse.

dsc01180Nachdem wir uns an den Wasserfällen des Sees verabschiedeten ging es für mich einen Pass herauf auf über 400 Meter. Der Ausblick war der absolute Hammer, weshalb ich sofort ein Foto machen musste – das Ergebnis seht ihr hier.

Mit diesen Eindrücken im Gepäck war es nicht mehr weit bis Duror. An dem ersten Fjord meiner Reise schlug ich mein Nachtlager auf, nachdem ein Weiterfahren aufgrund der vielen Mücken kaum möglich war. Also hieß es ab ins Zelt und ausruhen. Jetzt sind es noch ca. 190 Kilometer bis Glasgow – eine schöne Tour für Mittwoch.

Euer, Alois


 

8-9duror-bis-glasgowTag 9: Heute ging es für mich nach Glasgow! Ich war sehr gespannt was mich dort erwarten würde und freute mich auf die knapp 200 Kilometer. Landschaftlich dachte ich kurz, dass ich in dsc01504Norwegen unterwegs sein würde – die vielen Fjorde erinnerten mich stark an meine Skandinavien Rundfahrt.Ich hoffe, dass der wunderschöne landschaftliche Eindruck auf den Bildern rüberkommt.

Es war wirklich ein sehr schönes Teilstück, auch wenn der raue Asphalt mir hin und wieder etwas zu schaffen machte und ich am morgigen Tag etwas meine Knie spüren sollte.

Als ich am Abend in Glasgow ankam, spürte ich sofort diesen besonderen Flair der schottischen Großstadt. Die 600.000 Einwohner, die Architektur und die tollen Sehenswürdigkeiten hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck.

dsc01586Kurz darauf fuhr ich ca. 7 Kilometer aus Glasgow heraus, um mir ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Nach kurzer Zeit war ich erfolgreich und ich konnte mein Zelt mittlerweile zum neunten Mal aufschlagen!

Euer Alois!

 

 

 

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dsc01613Tag 10: Nach dem anstrengenden Tag gestern mit stellenweise sehr ungemütlichen Passagen, die sich in der Nacht an den Knien und den Handgelenken bemerkbar machten, ging es heute in der Früh mit aufgefüllten Akkus weiter. Heute hieß es: Auf Wiedersehen Glasgow und Schottland und los ging‘s in Richtung Fähre. Diese sollte mich vom schottischen Festland auf die irische Insel
bringen.

dsc01690Insgesamt warteten auf mich aber vorher noch vier zum Teil sehr steile Passagen, die mich doch in eine leichte zeitliche Bedrängnis brachten, die angepeilte Fähre um 15.00 Uhr zu bekommen. Aber mit gesammelten Kräften und der Hilfe von ein wenig Rückenwind konnte ich auch dies lösen und letztlich noch rechtzeitig auf die Fähre aufspringen.

Bepackt mit meinem Rad bekam ich beim Betreten der Fähre eine richtige Sonderbehandlung. Am Metalldetektor wurde ich kurzerhand vorbei geschleust und ein Sicherheitsbeauftragter begleitete mich bis an Deck. Hier genoss ich die dreistündige Überfahrt und die großartige Aussicht. Perfekt um ein wenig zu entspannen und für das restliche Stück am heutigen Tag fit zu sein.dsc01666

Nach drei Stunden auf der Fähre erreichte ich gegen 18.00Uhr Belfast. Ein persönliches Highlight für mich war eindeutig der traditionelle Hafen in Belfast, aus dem im Jahr 1912 die Titanic zu ihrer ersten Fahrt und bekanntlich letzten Fahrt über den Nordatlantik auslief. Für mich einer der Momente, die einen für die Strapazen und Anstrengungen belohnen, die eine Reise mit dem Rad mit sich bringt. Einfach ein unbezahlbares Erlebnis, in einer solch kurzen Zeit so viele Orte und Landschaften so hautnah zu erkunden.

Morgen gehts weiter,

Euer Alois

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Alois Nußbaumer – Part 5, 6 & 7!

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Tag 5: Heute sollte es nach Edinburgh gehen. Nach den Strapazen am gestrigen Tag mit den zahlreichen Steigungen und den steilen Abfahrten, wollte ich heute im Laufe des Tages unbedingt in der schottischen Hauptstadt ankommen. Als eine der schönsten Städte Großbritanniens in mehreren Reiseführer vermerkt, ist Edinburgh aufgrund der besonderendsc00525 Architektur und der jahrhundertlangen Tradition in jedem Fall eine Reise wert.

Ich startete mit dieser Motivation von Newcastle aus, wobei ich meine Beine sehr deutlich spürte. Speziell der letzte Pass wieder auf 400 Meter über dem Meeresspiegel. Allerdings entschädigt die top Aussicht für jede Anstrengung. Auch hier hatte ich wieder großes Glück mit dem Wetter und konnte bis Edinburgh (30km entfernt) schauen. Somit waren die letzten 40 km nur noch bergab.

Ich passierte die Landesgrenze von Schottland und war gut in der Zeit, um mir noch vor Einbruch der Dunkelheit ein Bild von Edinburgh machen zu können. Jede Menge Menschen auf den Straßen und den schmalen Gassen, Einheimische und Touristen tanzten auf den Straßen und feierten gemeinsam. Welchen Anlass es gab, brachte ich nicht in Erfahrung, aber es war so ziemlich alles am Start, was in meiner Vorstellung Platz hatte, um einen typisch schottischen Eindruck entstehen zu lassen. Schottenröcke, Dudelsäcke, bis hin zu inszenierten Kanonenschlägen und einem großen Feuerwerk war alles dabei. Wo ich hinsah nur glückliche Gesichter – meines inklusive ;-)!dsc00656

Um einen ruhigen Schlafplatz zu finden war es demnach nötig etwas außerhalb zu suchen. Nach den ersten Tagen entwickelt sich eine Art Routine, was die Suche nach Schlafplätzen angeht. Je nach Land und Kontinent, gibt es Unterschiede, welche Plätze geduldet sind und wo es für mich auch angenehm und sicher ist zu übernachten.

Bis Morgen,

Euer Alois

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Tag 6: Weil mich immer wieder Freunde fragen, wie ich mein Zelt am Fahrrad transportiere, dachte ich mir eine Bilderserie aufzunehmen, um in sechs Schritten zeigen zu können, wie schnell mein Zelt verpackt und am Fahrrad montiert ist ;-). Die Bilderserie seht ihr hier:

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Nach 131km fand ich einen sehr schönen sonnigen Platz und entschied mich den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Zuvor bin ich über zwei große Brücken geradelt. Es ist schon beeindruckend welch großen Brücken die Schotten hier hingebaut haben. Zum Teil bis zu 3 Kilometer lang.

Am morgigen Tag soll es über Aberdeen an den nördlichsten Punkt meiner Reise gehen. Demnach steht jetzt Regeneration und Ausschlafen auf dem Programm.

Hier noch ein paar Informationen rund um die Ernährung: 

Neben ausreichend Schlaf spielt die Ernährung  die zentrale Rolle, um den ausdauernden Belastungen standzuhalten. Auf dem Rad selbst esse ich in der Regel nicht viel, außer manchmal eine Banane oder ein paar Gummibärchen, hierbei ist es wichtig den Körper mit ausreichend Zucker zu versorgen, damit ich nicht in ein „Energieloch“ komme.dsc00883

Die wichtigste Rolle spielt das tägliche Frühstück – hier stehen mit Brot, Wurst und Joghurt kohlehydratreiche Speisen auf dem Programm. Eine Tafel dunkle Schokolade dient hin und wieder als Ersatz für Nutella 😉 Hin und wieder kaufe ich im Supermarkt auch Salate, die ich in einer Kombination mit Quark und Kartoffeln gerne esse. Verschiedenes Gebäck ist ein leckeres Dessert.

Am Abend fallen die Mahlzeiten deutlich kleiner aus. Trotzdem sind es im Schnitt 200 Gramm Wurst und ungefähr ein halbes Brot, was für normale Umstände auch noch viel erscheint.

 

 

 

 


 

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Tag 7: Nachdem ich am Vortag Kraft sparen konnte ging es in der Früh los und ich merkte

schnell, dass mein Körper topfit war.

Nach der üblichen Gewöhnungsphase scheint mein Körper nun zum Abschluss der ersten Woche in einem sehr guten Zustand zu sein. Am heutigen Tag wollte ich noch weiter in den Norden, wo ich schließlich am nördlichsten Punkt meiner Rundreise ankommen sollte.

Dazu passte, dass ich scheinbar gemeinsam mit der Schönwetterfront zu fahren schien. Strahlend blauer Himmel und angenehme 25 Grad zeigte mein Thermometer.

Ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen ist bei diesen Bedingungen sehr wichtig. An Tagen wie heute nehme ich ca. 8 – 10 Liter zu mir. An kühleren Tagen sind es mindestens fünf. Wenn ich zu wenig trinke, kommt es schnell zu Kopfschmerzen und das  brauche ich auf dem Rad als letztes.

Um den tollen Sonnenuntergang im Norden genießen zu können, suchte ich nach einem Schlafplatz direkt am Strand. Es dauerte eine Weile, aber ich fand schließlich den perfekten Platz zwischen zwei Strandhäuschen. Nach rund 210 Kilometern und schlug ich das Zelt auf und genoss den Ausblick.

Bis Morgen,

Euer Alois

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Alois Nußbaumer – Part 4!

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Tag 4: Als ich in der Früh von der Sonne geweckt wurde, wurde mir bewusst, warum ich auf meinen Radreisen die Übernachtung im Zelt bevorzuge. Die Stelle an die es mich im Schutze der Dunkelheit verschlagen hat, überraschte mich am Morgen mit einer atemberaubenden Aussicht. Zur einen Seite die endlos scheinenden Felder und zur Anderen die fantastische Steilküste und das Meer.

Ich muss zugeben, dass dies der bislang schönste Ort meiner Reise war dennoch freute ich mich auf Schottland. Der Plan sah vor in Richtung Edinburgh zu radeln und von dort aus weiter nördlich über Aberdeen, Inverness, vorbei an Loch Ness und Glasgow in Richtung Süden bis nach Nordirland.

Fühle mich gut, das Wetter spielt mit, weshalb ich spontan einen Abstecher in den Norden plane, um mir weitere historische Filmorte (z.B. Braveheart) anzuschauen, mit hoffentlich vielen spannenden Eindrücken und Begegnungen.

Mein gebuchtes Flugticket von Shannon (IRL) in 10 Tagen gibt mir eine kleine Deadline, die ich einhalten sollte 😉  dsc00428

In dem ersten Abschnitt der heutigen Etappe machte ich Bekanntschaft mit den riesigen Höhenunterschieden auf sehr kurzer Distanz. Allein auf den ersten 50 Kilometern absolvierte ich über 1.000 Höhenmeter (google wirft mir bei der Erstellung der Grafik leider die falsche Hm-Angabe, weshalb es in der Grafik „nur“ 990Hm sind). Am Ende des heutigen Tages sollten insgesamt 1.900Hm auf der Uhr stehen. Verantwortlich hierfür waren hauptsächlich fünf Anstiege mit einer Steigung von bis  33%!! (siehe Bild). Aus der Heimat kenne ich Steigungen von bis zu 25%, aber die heutigen waren ein deutliches Stück steiler. Selbst Autos hatten Schwierigkeiten, ohne Schwung den Hang hinauf zu kommen. Ich tat es ihnen gleich und versuchte möglichst viel Fahrt aufzunehmen, bevor es in die extreme Steigung ging. An dieser Stelle macht sich das Gewicht meiner Kleidung und speziell meiner Verpflegung bemerkbar. In etwa 45 Kilogramm wiegt das Rad im beladenen Zustand. dsc00444

Hinzu kam der kalte Westwind, welcher derart stark wehte, dass es für mich selbst in der Ebene nicht möglich war schneller als 12-15km/h zu fahren.

Deshalb war bei New Castle für heute auch Schluss.

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Ich besorgte mir im Supermarkt noch einen Snack und machte stattdessen etwas Sightseeing bevor ich einen gemütlichen Schlafplatz fand.

Morgen soll es nach Edinburgh gehen und ich hoffe, dass ich mit dem Wind etwas mehr Glück habe 😉

Bis Morgen,

Euer Alois

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Alois Nußbaumer – Part 2!

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Tag 2: Die erste Nacht im Zelt liegt hinter mir und eine Reise in Richtung Norden stand auf dem Programm. Bewaffnet mit einer Offline Karte auf meinem Handy machte ich mich auf den Weg und ließ mich von der Route inspirieren. Die Gelegenheit selbst zu entscheiden, welche Route ich nehme und wo ich am Ende des Tages mein Zelt aufstelle, machen einen solchen Trip zu etwas ganz Besonderem.

Auf einer langen kurvigen Straße Richtung Boston fuhr ich an riesigen Kornfeldern vorbei und konnte ohne den engen Stadtverkehr aus London zum ersten Mal etwas Tempo aufnehmen. Im Gegensatz zu meiner Australien Rundfahrt ist das Wetter deutlich unangenehmer, wobei es sowohl gestern als auch heute trocken blieb.dsc01624

Größere Sorgen bereitet mir die Beschaffung von Trinkwasser. Meine Taktik, mit öffentlichen Wasserhähnen meine Flaschen zu füllen, schien in England das erste Mal nicht aufzugehen. An jedem Supermarkt zu halten, ist nicht auf jeder Route möglich und auf Dauer auch sehr kostspielig. Gegen Abend machte ich an einer Kirche in Boston kurz rast und bediente mich an einem Wasserhahn an der Außenfassade.

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Während ich den Tag gedanklich resümierte und die eindrucksvolle Landschaft auf mich wirken ließ, kam ich mit dem Gärtner des Grundstücks ins Gespräch. Nach einem kurzen Kennenlernen, hatte ich einen Schlafplatz für die anstehende Nacht sicher. Dass mich zudem eine warme Dusche, zwei Bier und ein Sandwich erwarten würden, wagte ich in diesem Moment noch nicht zu träumen. Als sich schließlich herausstellte, dass mein Gastgeber 20 Jahre in Australien lebte, hatten wir ein Thema gefunden, über das wir uns stundenlang austauschen konnten. Morgen geht´s weiter Richtung Norden ;-).

Bis Morgen,

Euer Alois

Alois Nußbaumer – Part 1!

Tag 1, Ein Hoch auf die Bahn!

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11. Oktober 2016, 23:00 Uhr – Es ist Zeit für mein nächstes Abenteuer auf dem Rad. Nach einer Skandinavien und einer Australien Rundfahrt bin ich dieses Mal in Großbritannien unterwegs. Mein Begleiter auf dieser Tour ist das Team des Wiesbadener Start-Ups „The Urban Xperience“. In den nächsten Tagen werde ich entlang der Küsten von England, Schottland und Irland viele Eindrücke sammeln und hoffentlich viele Menschen kennenlernen.

dsc00004 dsc00013Bevor mein Rad und ich allerdings Bekanntschaft mit dem britischen Asphalt machen durften, galt es die Anreise mit der Bahn zu meistern. Von Sonthofen über Ulm, Köln und Brüssel nach London – so zumindest der Plan. Um ca. 1.00 Uhr wurde mir die Weiterfahrt mit meinem eingepackten Rad aufgrund einer „zu vollen Bahn“ verweigert. Da stand ich nun, ohne Anschlusszug in Ulm, 8 Stunden 30 Minuten Zugfahrt entfernt vor den Toren Londons – einzige Möglichkeit: Übernachtung in Ulm und am kommenden Morgen so früh wie möglich weiter.

3 Stunden später ging es mit einem neuen Timetable ausgestattet weiter. Die Alternativroute führte mich nach Paris und schließlich nach London. Negativer Höhepunkt waren die Zusatzgepäckkosten von 115€, die damit höher ausfielen, als mein ursprüngliches Reiseticket von Memmingen nach London.

Die Ankunft in London um 15:00 Uhr entschädigte allerdings für den langen Trip und die damit verbundenen Strapazen. Auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten Big Ben und Tower Bridge nahm ich im wahrsten Sinne des Wortes „Kontakt“ mit den berühmten roten Bussen auf. dsc00045
Ein mehrfaches streifen meiner Satteltasche warnte mich vor dem sportlichen Fahrstil der britischen Busfahrer und ich blieb unversehrt – für´s erste.

Als ich die Stadt auf der A10 verließ, touchierte erneut ein Bus meinRad, dass ich mich hier nicht verletzte verdanke ich meinem Schutzengel, der mehrfach zur Seite stand an diesem Tag. Mit den Worten „Was soll das denn?“, dsc00080ließ ich meinem Unmut freien Lauf und lernte auf diese Art Fabian aus Deutschland kennen. Er fuhr mit dem Rad hinter mir und reagierte auf meinen deutschen Ausruf. Wir fuhren ein kleines Stück gemeinsam und tauschten uns aus. Fabian gab mir wertvolle Tipps wie ich am schnellsten eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit finden konnte. Am River Lea trennten sich unsere Wege. Eine kurvige Straße zum Abschluss des Tages empfand ich als eine Art Belohnung für eine anstrengende Anreise und einen aufregenden ersten Tag im Vereinten Königreich. Nach dem Abendessen im Supermarkt fand ich rasch den angepeilten Schlafplatz und konnte endlich ein wenig entspannen.

Bis Morgen,

Euer Alois

So weit die Füße tragen…

30 Kilometer, 30.000 Meter oder 3.000.000 Zentimeter – Egal wie man es sieht, es ist verdammt weit!

Diese Erkenntnis kam spätestens nach Kilometer 28, als ich aufgrund von Schwindel leider abbrechen musste. Aber der Reihe nach.

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Gegen 11 Uhr startete ich in Begleitung von zwei Freunden top motiviert in Richtung Feld. Unsere Zielzeit legten wir auf 2:50:00 fest und einen Kilometerschnitt von 5:45 min. bildschirmfoto-2016-10-10-um-16-46-38

Mit diesen guten Vorsätzen und den großen Plänen im Gepäck legten wir auf den ersten 1.000 Meter die Messlatte gleich auf 5:17. Also nahmen wir etwas Pace raus und pendelten uns relativ schnell um die 5:45 den Kilometer ein. Wettertechnisch hatten wir großes Glück, dass wir trocken blieben und es nicht zu kalt schien auf dem ersten Teil der Strecke. Nach 10km in einer Zeit von 56:50 min lagen wir voll im Plan und auch die Energie Akkus schienen noch ausreichend geladen, um die anvisierte Tankstelle bei Kilometer 15 zu erreichen. Da wir keine Verpflegung dabei hatten, war der Plan schnell an der Tanke Wasser und einen Müsli Riegel zu kaufen, um dann für die zweiten 15 Kilometer gewappnet zu sein.

Dieser Plan ging natürlich nicht auf!

Bei Kilometer 14 musste mein erster Begleiter Tempo rausnehmen. Auch die Verpflegung (0,5 Liter Wasser und ein Bounty) half nichts mehr und der Lauf war für ihn an dieser Stelle beendet. Zu zweit galt es nun die verlorene Zeit wieder aufzuholen – das Tempo wurde schlagartig erhöht und die Zeiten auf dem Abschnitt von Kilometer 18 bis 22 zeigen, dass wir sogar die 5-Minuten Marke zwischenzeitlich knapp unterboten.

 

Dieser Intervall-Limg_3685img_3675auf sollte sich allerdings nur wenige Kilometer später rächen. Um genau zu sein bei Kilometer 26, hier wurde es nun richtig schmerzhaft und die Kräfte schwanden in einer noch nie erlebten Geschwindigkeit. Es schien als hätte plötzlich jemand den Stecker gezogen und „der Mann mit dem Hammer“ von dem jeder Marathonläufer spricht, stellte sich uns sehr uncharmant vor. Die fehlende Verpflegung und die unprofessionellen Tempoläufe zwischendurch wirkten sich derart stark aus, dass wir tatsächlich nach 28,14 Kilometer, 2.333 verbrannten Kalorien und 2:39:24 abbrechen mussten.

Alles in allem bleibt unter dem Strich:


  • ein ordentlicher Muskelkater
  • die Erkenntnis, dass Verpflegung nicht ganz unwichtig ist
  • die Tatsache, dass weitere 14 Kilometer überhaupt kein Problem sind 😉

Für die anstehende Woche stehen eine Spinnig Einheit, sowie zwei lockere 10 – 15km Läufe auf dem Programm.Die nächste Woche wird nochmal sehr intensiv mit wahrscheinlich einem langen Lauf (25km sind hier geplant) und zwei Intervall Einheiten, bevor es dann in die letzte Woche vor meinem ersten Marathon geht. Hier stehen dann Regeneration, Schwimmen und die obligatorische Pasta-Party an!

Bis nächste Woche!

Euer Simon

Alois Nußbaumer, auf dem Bike durch Großbritannien!

nussbaum-karte3Was sich unglaublich anhört, macht Alois Nussbaumer in den kommenden zwei Wochen wahr! 14 Tage auf dem Bike durch England, Schottland und Irland! Insgesamt 2.177 Höhenmeter nimmt sich Alois vor, um von Irland aus die Heimreise per Flugzeug anzutreten.

Wir von UrbanX sind mit unserem Trikot live dabei und hoffen Alois damit die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Auf unserem Blog werden wir in den kommenden Tagen täglich die Einträge von Alois veröffentlichen und Euch via Facebook und Instagram auf dem Laufenden halten.

Wir sind sehr gespannt auf alle Stories, Bekanntschaften und Kuriositäten, die auf einer solchen Strecke sicherlich entstehen! Die Map rechts zeigt die geplante Route, wobei jeder UrbanX-Point einen Übernachtungsplatz darstellt.

Seid dabei und erlebt den ersten Urban Xplorer Alois Nussbaumer auf seiner ereignisreichen Tour durch das Vereinte Königreich!

Stay tuned!

Euer UrbanX-Team